Das Blatt hat sich gewendet – Wiederbelebung der Gelug-Tradition im Osten und im Westen

Das Blatt hat sich gewendet – Wiederbelebung der Gelug-Tradition im Osten und im Westen

Ehrerbietung an den Guru Beschützer Dorje Shugden!

Seit die Western Shugden Society (WSS) gegen das vom Dalai Lama erlassene Verbot der Praxis des Weisheitsbuddha Dorje Shugden im vergangenen Jahr demonstriert hat, ist viel geschehen worüber wir uns freuen können. Diese Demonstrationen haben stattgefunden, weil die Tibetische Exilregierung den Ausschluss von Dorje Shugden Verehrern aus der tibetischen Gesellschaft organisierte, während diese Praktizierenden keinen Rückhalt und keine freie Meinungsäußerung hatten. Und obwohl die WSS den Dalai Lama bat, dies zu beenden, hat er niemals geantwortet. Die friedvollen Proteste entstanden aus Mitgefühl und nicht aus Wut. Jetzt haben die Probleme, um die es ging, zumindest zeitweilig geendet. Weiterhin hat die Entwicklung in vielen Bereichen auch gezeigt, wie wichtig und wirksam die freie Meinungsäußerung in westlichen Gesellschaften war, um Unterstützung zu bezeugen und somit das Selbstvertrauen von aufrichtigen Praktizierenden in Indien und anderswo zu stärken. Sie haben eine Wiederbelebung der Dorje Shugden Praxis in der ganzen Welt eingeläutet.

Verfolgung hört auf – die WSS hört auf

dorjeshugden04Da das Rampenlicht der Medien niemals weit entfernt ist, sind der Dalai Lama und seine Anhänger gezwungen vorsichtiger zu sein, und als Resultat hören wir weniger über die Verfolgung von Dorje Shugden Praktizierenden in der tibetischen Exilgemeinde in Indien. Kürzliche Informationen weisen darauf hin, dass die tibetische Exilregierung die Verfolgung beendet hat, da sich das Ansehen des Dalai Lama in der Welt aufgrund dieses Fehlers verschlechtert. Wenn sich der Dalai Lama weiterhin gegen die Praxis von Dorje Shugden äußert und handelt, um diese Praxis und die geliebte Gelugpa-Tradition, die von den Linienhaltern Je Pabongkhapa und Trijang Rinpoche sowie vielen anderen großen Gelugpa-Lamas und ihren Schülern überliefert wurde, zu zerstören, dann weiß er jetzt, dass die Demonstranten der WSS mit ihren Protesten fortfahren, um die Welt auf diese Heuchelei und Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen. Die WSS will Frieden. Wenn der Dalai Lama und seine Regierung aufhören, dann hören die Demonstrationen auf. Wenn sie nicht aufhören, dann hört die WSS nicht auf.

Rückzieher der Politiker

Dem Studenten des Dalai Lama und tibetischen Premierminister, dem Mönch Samdhong Rinpoche, war es nicht einmal peinlich die Äbte der Exilklöster öffentlich für die erzwungenen Unterschriftenkampagne zu kritisieren. Das ist ironisch, denn er war natürlich selbst der Anstifter dieser Kampagne. Aber es ist ein klares Zeichen, dass die Exilregierung jetzt weiß, dass sie sich diese desaströse Politik nicht leisten kann, und einen politischen Handlungszwang sieht, um sich davon zu distanzieren, indem die Äbte zu Sündenböcken gemacht werden.

Das Gerichtsverfahren

Das Gerichtsverfahren gegen den Dalai Lama und Samdhong Rinpoche geht seinen Gang durch den Delhi High Court – die nächste Anhörung ist für September angesetzt. Was auch immer das Urteil sein wird, zumindest wird die Angelegenheit ernst genommen, da es einen Berg an dokumentierten Belegen über das Verbot und seine Auswirkungen gibt: Verfolgung, Gewalt, Apartheid, usw.

Hohe Gelugpa-Lamas melden sich zu Wort

Vor kurzem hat sich der Ganden Tripa, der Ganden Thronhalter und das Oberhaupt der Gelugpa Schule, öffentlich in unterstützender Weise für Trijang Choktrul geäußert. Der Dalai Lama ist niemals das Oberhaupt der Gelugpa-Schule gewesen (und auch nicht von irgendeiner anderen tibetisch-buddhistischen Schule); es ist der Ganden Tripa der traditionell dafür verantwortlich ist, was in der tibetischen Gelugpa-Tradition geschieht. Diese Unterstützung für einen berühmten tibetischen Dorje Shugden Praktizierenden zeigt, dass der Ganden Tripa die Einmischung des Dalai Lama in diese Tradition nicht unterstützt. Es ist ein Hinweis, dass mehr und mehr Gelug-Lamas, die ihre Praxis von Dorje Shugden im Geheimen fortgeführt haben, jetzt das Selbstvertrauen haben ihr Stillschweigen zu brechen und dem Dalai Lama und seiner Exilregierung die Stirn zu bieten.

Dorje Shugden Praktizierende haben jetzt ihre eigenen qualifizierten Tempel und Klöster, frei von politischer Einmischung

Viele Lamas, Mönche und andere Praktizierende haben jetzt das Selbstvertrauen, ihre Kräfte zu vereinen, um diese Tradition offen zu praktizieren.

shargaden07Der wohl überzeugendste Hinweis, dass sich das Blatt gewendet hat, ist das Wachstum der Klöster Serpom Norling und Shar Gaden. Durch großes Glück haben 500 Mönche aus Ganden und 400 Mönche aus Sera ihr eigenes Land erhalten und errichten jetzt neue Klöster und Tempel in denen sie damit fortfahren können, die Gelugpa-Tradition rein und ohne politische Einmischung zu praktizieren. Sie erhalten von Einzelpersonen im Westen, anderen tibetischen Lamas und der WSS finanzielle Unterstützung. Wie aus den Bildern ersichtlich, arbeiten sie sehr fleißig und tüchtig, so wie die Dorje Shugden Praktizierenden, die einst sehr hart arbeiteten, um nach 1959 die tibetische Exilgemeinde aufzubauen.

Diese außergewöhnlich qualifizierten Klöster sind lediglich 10 Minuten von den Klöstern Sera und Ganden entfernt. Diese waren das Zuhause für die Mönche, die vertrieben wurden, weil sei sich weigerten, ihre Unterschrift dafür abzugeben, dass sie Dorje Shugden Praktizierende weder materiell noch spirituell unterstützen würden.

serpom14Die neuen, beeindruckenden Gebäude und die täglichen religiösen Handlungen der Mönche sind ein klares Zeugnis für den fehlgeschlagenen Versuch des Dalai Lama, seine Macht und seinen Einfluss zu benutzen, um eine reine religiöse Tradition auszulöschen. Die Bildnisse der Liniengurus sind zu ihren rechtmäßigen Plätzen auf den Thronen und an den Wänden der shargaden04neuen Tempel zurückgekehrt.

Diese neuen Entwicklungen zeigen auch klar, dass sich Religion und Politik nicht vermischen lassen. Es sieht so aus, als ob sich die reinen Gelugpas für immer von tibetischer Politik gelöst haben – sowohl im Westen wie im Osten. Trotz einiger Übergriffe von Dalai Lama Unterstützern wächst die Anzahl der Mönche in den neuen Klöstern ständig an.

Andere Klöster in der ganzen Welt

Es scheint überall im Fernen Osten eine Wiederbelebung der Dorje Shugden Praxis zu geben. Tempel und Klöster wachsen an oder erblühen weiterhin in Tibet, Chatreng, Chamdo und Kham sowie in der Mongolei, Nepal und Taiwan.

Im Westen erblüht die Neue Kadampa-Tradition mit mehr als 1100 Zentren und Gruppen weltweit.

Die Praxis von Dorje Shugden wächst an – und auch die Bildnisse

shugdenIm Osten und im Westen werden auch Statuen von Dorje Shugden gefertigt. Menschen aus der ganzen Welt bestellen mehr und mehr Dorje Shugden Statuen, um sie in ihren Zentren und Tempeln aufzustellen. In diesem Sommer werden wir die Enthüllung eines wunderschönen neuen Sets der fünf Linien von Dorje Shugden im Kadampa-Tempel in England erleben.

Dorje Shugden Ermächtigung an tausende von Westlern

548329330_FRVqi-MUnd nicht zuletzt werden nächste Woche in England 4000 bis 5000 westliche Buddhisten – mehr als je zuvor – eine Dorje Shugden Ermächtigung und Lamrim-Unterweisungen vom Ehrwürdigen Geshe Kelsang Gyatso im Kadampa Meditation Centre empfangen. Geshe Kelsang hat während seines ganzen Lebens die reine Gelugpa-Tradition Je Tsongkhapas, so wie sie ihm von Trijang Rinpoche überliefert wurde, in furchtloser Weise praktiziert, bewahrt und verbreitet.

Alles in allem erweist es sich als unmöglich diese großartige Tradition zu vernichten. Dorje Shugdens Zeit ist gekommen! Mögen alle Lebewesen glücklich sein und religiöse Freiheit genießen.

Damit die Tradition Je Tsongkhapas,
Des Königs des Dharmas erblühe,
Mögen alle Hindernisse überwunden sein
Und mögen alle vorteilhaften Bedingungen im Überfluss vorhanden sein.

Wir freuen uns über Kommentare bezüglich weiterer, neuer und hoffnungsvoller Entwicklungen.

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