Was ist die Western Shugden Society (WSS)?

Was ist die Western Shugden Society (WSS)?

Die Western Shugden Society (WSS) ist eine internationale Vereinigung, die 2008 gebildet wurde, um die Religionsfreiheit für Verehrer der buddhistischen Gottheit Dorje Shugden zu schützen. Obwohl Millionen von Buddhisten seit Jahrhunderten friedlich die Praxis dieser verehrten Gottheit – eines Weisheitsbuddhas – ausführen, hat der 14. Dalai Lama 1978 ein unrechtmässiges Verbot dieser Praxis erlassen. Er hat behauptet, dass diese Gottheit ein böser Geist sei und seine Verehrung das Leben des Dalai Lama verkürze sowie die Frage der tibetischen Unabhängigkeit bedrohe.

Es ist nicht ganz klar, warum der Dalai Lama solch drastische Massnahmen gegen Dorje Shugden Praktizierende ergriffen hat. Viele grosse Meister der Vergangenheit haben diese Praxis geschätzt, einschliesslich des persönlichen Lehrers des Dalai Lamas und auch ihm selbst, während der ersten 45 Jahre seines Lebens. Das tibetische Staatsorakel hat jedoch 1978 dem Dalai Lama geraten, die Verehrung Dorje Shugdens zu verbieten. Dies hat zu einer ganzen Reihe von Unterdrückungsmassnahmen und rechtswidrigen Handlungen geführt, die jetzt vielerorts dokumentiert sind, einschliesslich der Website der Western Shugden Society, der Dorje Shugden Devotees, Wisdom Buddha Dorje Shugden , seinem Blog und anderswo.

Trotz der Tatsache, dass die indische Verfassung Gottheitendiskriminierung verbietet, fordert die Exilregierung des Dalai Lama von Shugden Praktizierenden in Indien, dass sie ein Dokument unterschreiben, in welchem sie versprechen diese Gottheit aufzugeben. Die dies verweigern, sind vielen Formen der Unterdrückung ausgesetzt, einschliesslich Ausschluss aus ihren Gemeinden, Entzug von materieller und spiritueller Unterstützung, sie selbst und ihre Familien werden eingeschüchtert, aus Klöstern ausgestossen und verbal und körperlich von Anhängern des Dalai Lama angegriffen. Bislang wurden über 900 Mönche aus ihren Klöstern ausgestossen und materielle Hilfe zum täglichen Überleben wurde ihnen verweigert. Als Folge dieser rechtswidrigen Handlungen sind der Dalai Lama und seine Regierung jetzt vor einem indischen Gericht angeklagt worden, wegen Verletzung der indischen Verfassung, die ihren Bürgern eine vollständige Religionsfreiheit garantiert.

Um Dorje Shugden Praktizierende in ihrem Kampf um Religionsfreiheit in Indien und anderen Ländern zu unterstützen, hat sich eine Gruppe von Tibetern und Westlern im Jahr 2008 zur Western Shugden Society zusammengeschlossen. Die WSS hat an den Dalai Lama und seine Regierung geschrieben und um Treffen gebeten, sie hat gegen das Verbot protestiert und um Beweise gebeten, welche die Behauptung des Dalai Lamas belegen, dass die Praxis von Dorje Shugden sowohl im selbst als auch der tibetischen Unabhängigkeit schade. Bis zum heutigen Tag hat sich das Büro des Dalai Lamas geweigert solche Beweise zu erbringen, oder sich mit Vertretern der Western Shugden Society zu treffen.

Mangels einer Antwort des Dalai Lamas und seiner Regierung, hat die Western Shugden Society im Juni 2008 mit einer Reihe friedlicher Proteste begonnen, um den Dalai Lama zu bitten, denen, die diese althergebrachte Praxis ausüben wollen, ihre Religionsfreiheit wieder zu geben. Dadurch wurde international Aufmerksamkeit auf diese Situation gelenkt. Obwohl die Demonstrationen in New York, Wisconsin, England, Deutschland, Frankreich und anderswo tausende von besorgten Demonstranten versammelten, steht die Antwort des Dalai Lamas auf die Bitten der WSS und Dorje Shugden Praktizerenden in der ganzen Welt immer noch aus.

Die Western Shugden Society hat versichert, dass sie weiterhin für die Rechte derjenigen eintritt, die in friedlicher Weise die Dorje Shugden Praxis ausführen möchten. So lange, bis die verfassungsmässigen Rechte und die Religionsfreiheit dieser Praktizierenden voll und ganz wieder hergestellt sind.

Weitere Information befindet sich auf der offiziellen Website der Western Shugden Society

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