Samdhong´s Kreuzzug geht weiter

Samdhong´s Kreuzzug geht weiter

Samdhong Rinpoche, der Premierminister der tibetischen Exilregierung kämpft immer noch weiter in der verlorenen Schlacht. Trotz der Tatsache, dass die Shugden Praxis in der tibetischen Gelug-Tradition weiter erblüht und z.B. gerade erst die neuen Klöster Shar Gaden und Serpom Norling eröffnet wurden, hat sich Samdhong während eines Besuches in der Schweiz kürzlich gegen Dorje Shugden Praktizierenden geäußert, wie von Radio Free Asia berichtet wurde.shargaden07

30. August 2009

Sprecher: Der Gelehrte Samdhong Rinpoche, der Kalon Tripa der tibetischen Exilregierung hat der Schweizer Öffentlichkeit Ratschläge gegeben, dass sie der Shugden Angelegenheit besondere Aufmerksamkeit widmen sollen. Bitte hören sie die Meldungen, die uns von Tsering Phuntsok gesendet wurden.

Tsering Phuntsok: Während seines kürzlichen Besuches in der Schweiz hat der Gelehrte Samdhong Rinpoche, der politische Führer der tibetischen Exilregierung gesagt, dass die Dholgyal (Shugden) Angelegenheit nicht nur eine religiöse Angelegenheit sei, sondern von der Chinesischen Regierung benutzt wird. Er hat die Öffentlichkeit angewiesen, der Sache ihre besondere Aufmerksamkeit zu widmen.

Samdhong Rinpoche: Bezüglich unserer Religion und Politik, wurden einige Shugden Verehrer zu einem Werkzeug,

Transkript der Ansprache von Samdhong

Transkript der Ansprache von Samdhong

das von den politischen Führern der Volksrepublik China verwendet wird. Abgesehen davon haben sowohl in Tibet als auch im Exil über 95% der Mönche, Nonnen und Laien aufgegeben was aufzugeben ist und praktiziert was zu praktizieren ist und es geht ihnen sehr gut. Die gegenwärtige Situation ist beispielsweise so, obwohl es in den Sitzen der Klöster Sera, Drepung und Ganden nur wenige Shugden Verehrer gab, wurden sie getrennt und wurden rein, nachdem die religiösen und materiellen Verbindungen unterbunden waren. Es sind nur sehr wenige Tibeter unter ihnen. Es handelt sich um eine Gruppe von Menschen, zu denen viele aus den Grenzgebieten gehören, welche die Angelegenheit nicht verstehen und durch Materialien getäuscht wurden. Ich denke, es wird nicht lange dauern, bis dies gesäubert ist. Allerdings wurden die Dholgyal Verehrer zu einer Sache, die von der VR China für Politik und Propaganda benutzt wird. Deshalb ist es keine religiöse Frage. Es ist eine ausschließlich politische Angelegenheit. Deshalb gibt es in Europa und besonders um die Schweiz herum einige Streitigkeiten von Dholgyal Verehrern, die immer noch eine unerledigte Sache sind. Wenn man kürzlich in die Medien und Zeitungen rund um dieses Land geschaut hat, versuchen sie ihr Bestes um von den Toten aufzuerstehen. Hinsichtlich dieser Angelegenheit hat die Schweizer Öffentlichkeit einen klaren Standpunkt bezogen. Ihr solltet es bis zum Ende durchziehen; die Öffentlichkeit hat die Verantwortung ihren Fortbestand auszulöschen, welche wie Giftgas ist, ohne sie in der Zukunft wieder anwachsen zu lassen. Deshalb solltet ihr dies in Betracht ziehen.

Samdhong Rinpoche verursacht wieder einmal Unruhe und Zwietracht in der tibetischen Gesellschaft. Seine Behauptung, die Shugden Angelegenheit sei eine politische, ist nicht korrekt. Es handelt sich um eine religiöse Angelegenheit, denn selbst die vom Dalai Lama gegen die Shugden Praxis vorgebrachten Einwände sind fast ausschließlich religiöse. Es wäre korrekt von Samdhong zu sagen, dass sich eine Shugden Angelegenheit überhaupt nur aufgrund der Vermischung von Religion und Politik durch den Dalai Lama entwickelt hat. Es ist nicht China, welches Dorje Shugden als politisches Mittel benutzt, sondern die tibetische Exilregierung hat aus politischen Gründen ein Problem geschaffen.

Leider muss auch gesagt werden, obwohl die Western Shugden Society ihre Protestkampagne gegen die Unterdrückungspolitik des Dalai Lama ausgesetzt hat, haben der Dalai Lama und seine Regierung niemals aufgehört, zu versuchen Dorje Shugden Praktizierenden weiterhin Schaden zuzufügen. Obwohl der Dalai Lama während seines kürzlichen Besuches in Taiwan davon redete, wie sehr er der Demokratie verpflichtet ist, gab es in seiner Regierung wenig Anzeichen für Demokratie, als er die gegenwärtige Situation um die Shugden Verehrung dadurch auslöste, dass er die materielle Unterstützung für Shugden Verehrer unterband und sogar ihre Familien zwang, das gleiche zu tun. Er selbst gibt den Tibetern nicht die demokratische Freiheit der Tradition der Shugden Praxis zu folgen, die ihnen von ihren spirituellen Meistern übermittelt wurde.

Trotz der markigen Worte von Samdhong bezüglich der „Säuberung“ der tibetischen Gesellschaft – die unheilvolle Assoziationen weckt – sind die Hoffnungen der tibetischen Exilregierung, die Shugden Praxis zu zerstören, vergeblich, denn sie erblüht sowohl in der tibetischen Gesellschaft als auch im Rest der Welt und es gibt keine Möglichkeit für sie, dies zu verhindern.

Eine Erinnerung: das jährliche Medizinbuddha Festival wird am 29. September 2009 im Kloster Serpom stattfinden, wo hunderte von Mönchen eine Woche lang dreimal täglich Pujas für das Wohlergehen aller Lebewesen ausführen, und insbesondere für Verehrer und Unterstützer des Weisheitsbuddhas Dorje Shugden.

Dorje Shugden – Eine wiederentdeckte Geschichte

Im Verlauf der letzten 30 Jahre haben tibetische Politiker und und ihre Anhänger versucht die Geschichte des erleuchteten Dharma-Beschützers Dorje Shugden umzuschreiben. Sie haben versucht, ihn als weltliche Gottheit darzustellen, die erst seit kurzem bekannt ist und sogar als bösen Geist.

Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. Dank der großartigen Arbeit von Trinlay Kalsang, einem Gelehrten des tibetischen Buddhismus, werden jetzt die historischen Tatsachen über Dorje Shugden in allen Details veröffentlicht. Er hat das Vermächtnis an Ritualen, historischen Werken und Kunst untersucht, das der Praxis von Dorje Shugden in den vergangenen Jahrhunderten gewidmet wurde.

Die Website von Trinlay Kalsang Dorje Shugden History wurde diese Woche gestartet. Einige hervorragende Artikel sind bereits veröffentlicht und eine lange Reihe weiterer ist angekündigt. Wir danken ihm für seine akribischen Untersuchungen und Übersetzungen der tibetischen Werke. Erst langsam wird wohl deutlich werden, in welch ungeheuerlichem Ausmaß Dorje Shugden und seine Verehrer in den letzten 30 Jahren falschen Anschuldigen ausgesetzt waren. Insbesondere gab es eine Reihe von akademischen Veröffentlichungen, die zahlreiche, unkorrekte historische Informationen enthalten und ein negatives Bild der Gottheit Dorje Shugden in der Öffentlichkeit verschuldet haben. Darunter The Shuk-den Affair von George Deyfus und Prof. Michael v. Brücks Aufsatz Die Kontroverse um Shugden.

Die Website von Trinlay Kalsang www.dorjeshugdenhistory.org ist gegenwärtig nur auf Englisch zu lesen, aber wir hoffen, dass es bald eine deutsche Übersetzung geben wird und wir versuchen zumindest Teile seiner Arbeit hier in diesem Blog auf Deutsch zu veröffentlichen.

Aus der Einleitung:
Dorje Shugden is a protector deity (srung ma) that came to be propitiated principally by the Sakya and Gelug sects starting in the 17th and 18th centuries. Since that time, a legacy of rituals, historical works and art have been dedicated to the practice of this deity. Although there are many texts that reveal the gradual development of the system of ritual for this deity, much of this has not been brought out in the open for examination. Examination of the important details from these texts is necessary to reconstruct a more complete history, as the history presented thus far by scholars has been partial in order to paint particular constructions that concur with events in the 20th century.

Die Geister des Dalai Lama

Die Geister des Dalai Lama

Einer der immer wieder vom Dalai Lama wiederholten Gründe für das Verbot der Praxis von Dorje Shugden ist, dass er behauptet, der tibetische Buddhismus würde zu einer Geisterverehrung degenerieren. Schauen wir uns die Fakten an:

Im tibetischen Buddhismus werden hunderte von Beschützergottheiten verehrt, viele davon sind nichtbuddhistischen Ursprungs, und insbesondere in den Klöstern, die eng mit dem Dalai Lama verbunden sind, wie dem Namgyal Kloster und dem Nechung Kloster, werden mehr Beschützergottheiten verehrt als in irgendeinem anderen Kloster. Der Dalai Lama selbst hat neue Gebete an diese Gottheiten verfasst und mindestens vier Tranceorakel werden vom Dalai Lama und der Exilregierung regelmäßig konsultiert. Solch ein starkes Verlassen auf Orakel gab es nicht einmal im alten Tibet.

Aus der Website der tibetischen Regierung ist zu erfahren, dass das Nechung Kloster das einzige Kloster im tibetischen Buddhismus ist, das gänzlich einem weltlichen Geist gewidmet ist. In ihm residiert das Staatsorakel Nechung, welches nach eigenen Aussagen des Dalai Lama ein weltliches Wesen ist und nicht etwa ein Buddha oder Bodhisattva. Der Kuten, d.h. die Person durch die Nechung in Trance spricht, hat den Rang eines Stellvertretenden Ministers der tibetischen Regierung inne. Das Staatsorakel wird in allen wichtigen Entscheidungen konsultiert.

Zusätzlich gibt es einen „Vize Staatsbeschützer“ Gadong, der auch ein Orakel hat, allerdings hat dieses Orakel schon lange nicht mehr gesprochen, und es gibt einige neue Orakel, die auf mysteriöse Weise aus Tibet gekommen zu sein scheinen und ohne jegliche Überprüfung als Assistenten des Staatsorakels eingesetzt wurden.

Obwohl der Dalai Lama behauptet, dass die Ratschläge des Staatsorakels „immer richtig gewesen seien“, weiß jeder, dass es eine lange Reihe von grotesken Fehlern in den Prophezeiungen Nechungs gibt. Eine seiner bekanntesten Vorhersagen war: „Ich werde 10 Milliarden göttliche Soldaten nach China senden und Tibets Freiheit wird im Jahr des Drachen (1988) erstrahlen“.

Ausgerechnet die Aussagen dieses Staatsorakels waren es nun aber, die den Dalai Lama Ende der 70er Jahre dazu bewogen, die Praxis von Dorje Shugden aufzugeben. Nechung behauptete, dass Dorje Shugden der Sache Tibets schade. Obwohl Nechung nach Berichten eifersüchtig auf Dorje Shugden war, schenkte der Dalai Lama der Kritik des Orakels mehr Glauben, als den Unterweisungen seines spirituellen Meisters. Der Dalai Lama sagte immer wieder, er habe die Sache Dorje Shugdens sorgfältigst überprüft, aber wenn man schaut, welches seine Methoden dieser Überprüfung waren, lässt sich außer den Aussagen des weltlichen Tranceorakels Nechung nichts vorweisen.

Nechung wurde vom Dalai Lama wiederholt über Dorje Shugden befragt und obwohl seine Aussagen voller logischer Widersprüche sind, verlässt sich der Dalai Lama darauf. Mal sagt Nechung, „Dorje Shugden ist zur Zeit des 5. Dalai Lama zerstört worden“, dann sagt er „Dorje Shugden ist der schädlichste Dämon der heutigen Zeit“.

Auf seiner eigenen Website erklärt der Dalai Lama auch, dass er mittels dem Werfen von Teigbällchen, in welche Zettel gesteckt werden, über die Dorje Shugden Praxis der Inkarnation von Trijang Rinpoche entscheiden wollte:

„Dholgyal [eine abwertende Bezeichnung für Dorje Shugden] ist etwas, mit dem Rinpoche eine Beziehung aus früheren Leben hat, und wenn die Zeit kommt, wenn Rinpoches persönliche Realisation Reife erlangt, werde ich durch Teigball-Prophezeihung entscheiden, ob er die Praxis ausführen soll.“

Siehe dazu dieses Video

Trijang Rinpoche war sein Wurzel-Guru, sein hauptsächlicher spiritueller Meister. Dass der Dalai Lama sich überhaupt anmaßt über die Praxis seines eigenen Lehrers entscheiden zu wollen, ist bereits aberwitzig genug. Dazu noch eine Methode anwenden zu wollen, die nicht verlässlicher ist, als das Lesen von Kaffeesatz, treibt es auf die Spitze.

Zurück zum anfänglichen Punkt: Der Dalai Lama sagte, er wolle den tibetischen Buddhismus vor der Degenerierung zur Geisterverehrung bewahren. Wir müssen uns fragen, wie er das tut? Sicher nicht, indem er die Praxis des Weisheitsbuddhas Dorje Shugden zerstört, der seit Jahrhunderten als erleuchtetes Wesen verehrt wird.

Die Vermischung von Religion und Politik in der tibetischen Gesellschaft und warum dies die Ursache für den Konflikt um Dorje Shugden ist

Die Vermischung von Religion und Politik in der tibetischen Gesellschaft und warum dies die Ursache für den Konflikt um Dorje Shugden ist

Die modernen westlichen Formen der Demokratie sind aus der Trennung von Staat und Religion entstanden und sie gewährleisten, dass Individuen der Religion ihrer Wahl folgen können, auch wenn diese nicht die Religion des jeweiligen Staatsoberhauptes ist. Europa hat über Jahrhunderte Verfolgungen und Zwangsmissionierungen erlebt, wann immer ein politischer Herrscher gleichzeitig ein göttliches Oberhaupt sein wollte und religiöse Gefolgschaft von seinen Untertanen gefordert hat.

Heutzutage können wir uns sehr glücklich schätzen, dass die buddhistische Lehre in Europa frei ausgeübt werden kann und sogar unter dem Schutz des Staates steht. Leider gibt es diese Freiheit ausgerechnet für viele Tibeter im indischen Exil nicht. Die Verehrer der buddhistischen Gottheit Dorje Shugden werden vom Dalai Lama unterdrückt und verfolgt. Und warum? Der einzige Grund ist, dass sie nicht der religiösen Überzeugung des politischen Führers – des Dalai Lama – folgen wollen. Der Dalai Lama lehnt die Praxis von Dorje Shugden ab, aber darf ihm dies das Recht geben, seinem gesamten Volk seine religiösen Ideen aufzuzwingen? Gerade er, der so viel von Toleranz redet, duldet Andersdenkende in seiner eigenen Gemeinschaft nicht.

Die Folgen der unheilvollen Verquickung von tibetischer Religion und Politik gehen so weit, dass selbst westliche Anhänger des Dalai Lamas beginnen die Grundrechte der Religionsfreiheit zu vergessen und seit Jahren ein aggressives Verhalten gegenüber Dorje Shugden Verehrern zeigen. Angestachelt vom 1996 ausgesprochenen Verbot der Dorje Shugden Praxis unter den Exiltibetern, werden westliche buddhistische Gruppen, die Dorje Shugden verehren, denunziert und ausgegrenzt, weil sie „gegen den Dalai Lama sind“. Wenn dieser Logik gefolgt wird, dass z.B. deutsche Buddhisten dem Glauben des tibetischen Königs folgen sollten, dann müsste auch gefordert werden, dass Exiltibeter dem Glauben von Angela Merkel folgen müssen.

Westliche Buddhisten haben das Recht und die Freiheit – und dies ist in vollkommener Übereinstimmung mit Buddhas Unterweisungen – dem Lehrer und der Tradition ihrer Wahl zu folgen, auch wenn dies nicht die Tradition eines bestimmten politischen Führers ist.

Die Aktionsbündnisse der Dorje Shugden Verehrer sind entstanden, um an diesen Punkt zu erinnern und um Religionsfreiheit für Dorje Shugden Praktizierende im Einflußbereich des Dalai Lama zu erreichen.

Ein ausführlicher Artikel zu diesem Thema ist „Was würde Thomas Jefferson über den 14. Dalai Lama denken?“ von  Dr. Lars English, Ph.D. Dickinson College, Carlisle, PA 17013, USA

Hat der 13. Dalai Lama die Praxis von Dorje Shugden verboten?

Hat der 13. Dalai Lama die Praxis von Dorje Shugden verboten?

Der jetzige 14. Dalai Lama behauptet, dass er mit dem Verbot der Praxis von Dorje Shugden dem 13. Dalai Lama folgt. Der 13. Dalai Lama hat jedoch die Praxis niemals verboten. Nachdem er Dorje Shugden zunächst missbilligte, heißt es, dass er später seine Meinung änderte und selbst die Praxis ausführte. (Siehe Exploring New Religions Seite 239)

Die Biographie des 13. Dalai Lama erwähnt kein Verbot von Dorje Shugden oder seinem Orakel. Ganz im Gegenteil, sie erwähnt Rat, der von Dorje Shugden durch das Orakel in Tromo Dungkar Gonpa gegeben wurde, den der 13. Dalai Lama schätzte und befolgte. (‚phags.pa ‚jig.rten dbang.phyug gi rnam.sprul rim.byon gyi ‚khrungs.rabs deb.ther nor.bu’i ‚phreng.ba.bzhugs.so, compiled by Phurchog Yongzin Thubten Jampa Tsultim Tenzin, Dharamsala, 1984, pp. 621, 630 and 648)

Ausserdem hat der 13. Dalai Lama zu keiner Zeit Trode Khangsar in Lhasa geschlossen, eine Residenz von Tulku Dragpa Gyaltsen, die mit Genehmigung des 5. Dalai Lama in einen besonderen Beschützertempel für Dorje Shugden umgewandelt wurde.

Der 13. Dalai Lama hatte großes Vertrauen in Tomo Geshe Rinpoche, einen bekannten Dorje Shugden Praktizierenden, den er „eine Manifestation Je Tsongkhapas“ nannte. Gemäß Seite 620 und 649 der Autobiographie des 13. Dalai Lama erschien Dorje Shugden spontan durch das Orakel von Tromo Dungkar Gonpa in Trance vor Tomo Geshe Rinpoche und informierte ihn, dass es die Gefahr einer ausländischen Aggression gegen Tibet gab. Dorje Shugden gab den Rat, zwei Stupas zu renovieren, „die östliche und die westliche“. Als der 13. Dalai Lama diese Nachricht erhielt, renovierte er sofort die große goldene Stupa in Ganden und den Potala in Lhasa. Der Potala ist gewaltig, dies war also keine geringe Leistung! In seiner Autobiographie lobt der 13. Dalai Lama Tomo Geshe Rinpoche, dass er geholfen habe, eine mögliche nationale Krise abzuwenden.