Falsche Mordanschuldigungen gegen Dorje Shugden Verehrer werden seit 10 Jahren wiederholt

Falsche Mordanschuldigungen gegen Dorje Shugden Verehrer werden seit 10 Jahren wiederholt

Falsche Anschuldigungen

Am 5. Februar 1997 wurden der Direktor der Dialectic School in Dharamsala zusammen mit zwei Assistenten ermordet. Seit dieser Zeit werden falsche Anschuldigungen gegen Dorje Shugden Verehrer wiederholt. Es wurden niemals irgendwelche Beweise dafür gefunden, dass Dorje Shugden Verehrer für diese fürchterliche Tat verantwortlich waren, aber der Dalai Lama und die tibetische Exilregierung verbreiten immer noch diese falschen Informationen auf ihrer Website und in Schriften.

Diese Lügen immer noch zu wiederholen wird sie nicht zur Wahrheit machen. Wir werden diese Anschuldigungen hier nicht noch einmal präsentieren, dafür können Sie auf die Website des Dalai Lama schauen, wo es schreckliche Bilder des ermordeten Lobsang Gyatso gibt, zusammen mit den verleumderischen Anschuldigungen gegen Dorje Shugden Verehrer. Wir müssen allerdings diese Anschuldigungen hier thematisieren, denn sie werden immer noch als Vorwand für das Verbot der Dorje Shugden Praxis benutzt – trotzt der Tatsache, dass die indische Polizei bereits vor Jahren festgestellt hat, dass es keinerlei Beweise gegen Dorje Shugden Verehrer gibt.

Die Shugden Society in New Delhi hat stets jegliche Verwicklung in diese Morde zurückgewiesen. Sie hat diese Morde scharf verurteilt und aktiv mit der indischen Polizei kooperiert, um die Morde aufzuklären. Sehen sie dazu auch die Stellungnahme der Shugden Society [http://www.shugdensociety.info/historyEvents1997FR ]  Die indische Polizei hat festgestellt, dass kein Mitglied der Shugden Society in diese Morde verwickelt war.

Diese Tatsache wurde von der tibetischen Exilregierung ignoriert, die weiterhin die verleumderischen Anschuldigungen auf ihrer Website wiederholt und in den Medien verbreitet.

Weiterhin gab es Anschuldigungen, dass angeblich sechs Mörder von den Chinesen in Tibet versteckt werden, aber auch nach 10 Jahren an Nachforschungen gab es nicht den kleinsten Beweis dafür. Die Dorje Shugden Devotees Charitable and Religious Society in Delhi, die angeblich die Mörder unterstützt hat, fährt mit ihrer friedlichen und gewaltfreien Arbeit gegen die Unterdrückung durch den Dalai Lama fort und keines ihrer Mitglieder ist irgendwohin geflohen.

Auch Geshe Kelsang Gyatso, ein tibetischer Meditationsmeister und Dorje Shugden Verehrer, hat diese Morde stets verurteilt und darauf hingewiesen, dass es genügend andere Verdächtige für diese Morde gibt, als er in einem Artikel der Newsweek 1997 auf Vorwürfe von Robert Thurman antwortete, der in unverschämter Weise Dorje Shugden Verehrer als die „Taliban des Buddhismus“ bezeichnet hatte.

„Robert Thurman wird zitiert, dass er gesagt habe: „Ich glaube es gibt keine Zweifel, das Shugden hinter den Morden steckt.“ Natürlich ist das Töten von anderen Menschen sehr schlecht und ich verurteile diese schrecklichen Morde, aber wenn man den Brief liest, der als Mongoose Canine Letter bekannt ist und an S.H. den Dalai Lama adressiert ist, kann man sehr klar verstehen, dass S.H. der Dalai Lama viele Feinde hat, warum werden also nur Shugden Anhänger verdächtigt? Es ist sehr bedauerlich, dass Lobsang Gyatso, ein 70-jähriger Geshe, in diesen fürchterlichen Umständen sterben musste, anscheinend, weil S.H. der Dalai Lama viele Feinde hat.“ (Geshe Kelsang Gyatso in Newsweek 1997)

Viele Verdächtige

Es gab eine ganze Reihe von möglichen Verdächtigen, aber die wahren Schuldigen wurden niemals gefunden, was dem Dalai Lama in die Hände spielt. Denn auf diese Weise kann er weiterhin Dorje Shugden Verehrer beschuldigen, was bequem für seine politischen Ziele ist. Warum? Weil er die Welt auf diese Weise überzeugen kann, dass sie böse sind und sein Verbot der Praxis erscheint begründet. Tatsache ist, dass Dorje Shugden Verehrer niemals gewalttätige Handlungen ausgeführt haben. Sie sind friedliebende Buddhisten, die dem Pfad der Gewaltlosigkeit, der Liebe und des Mitgefühls folgen, wie es von Trijang Rinpoche – dem Lehrer des Dalai Lama – und anderen Meistern der Überlieferungslinie gelehrt wurde.

Wie im österreichischen buddhistischen Magazin „Ursache und Wirkung“ (Juli 2006, Seite 73) berichtet wurde, hatte Geshe Lobsang Gyatso nach den Aussagen eines seiner Schüler zahlreiche Morddrohungen erhalten.

Lobsang Gyatso war sehr scharfzüngig und hatte viele Personen und Gruppen angegriffen, die sich nicht hinter den Dalai Lama stellen wollten. Beispielsweise hatte der eigene Bruder des Dalai Lama ein Problem damit, dass der Dalai Lama den Anspruch auf ein freies Tibet aufgegeben hatte. Auch 1962, als der Dalai Lama versuchte, alle Schulen des tibetischen Buddhismus unter seiner Autorität zu vereinen, widersetzten sich die Dreizehn tibetischen Siedlungen und der 16. Karmapa diesem autokratischen Schritt. Der Dalai Lama hat viele Feinde und Lobsang Gyatso hat sie alle mit scharfen Worten angegriffen.

Gefälschte „Beweise“

Helmut Gassner, ein österreichischer Mönch, der 17 Jahre als Übersetzer für den Dalai Lama arbeitete, hat in einem Vortrag vor der Friedrich-Nauman-Stiftung in Hamburg, am 26. März 1999 über diese Morde gesprochen:

Der Direktor der Dialektikschule war bekannt für seine Schmähschriften, in denen er alles durch den Dreck zog, was nicht ganz auf dem Kurs der Exilregierung lag. Bedeutende Meister, die großen Klosteruniversitäten und auch die tibetische Guerilla waren auf seinem Menü. In einer seiner letzten Schriften schrieb er: „….diese Leute werden nicht aufhören, den Dalai Lama zu kritisieren, bis ihnen das Blut aus dem Fleisch fließt.“

Aufgrund der Art der Ermordung und der Demütigungen, denen die tibetische Guerilla-Organisation in den Jahren zuvor ausgesetzt worden war, hätte man vielleicht erwartet, dass der Täter eventuell auch dort gesucht worden wäre. Das war jedoch nicht zu erkennen, sondern schon einen Tag später wusste das Lokalblatt von Dharamsala, dass die Mörder sicher bei der Dordsche-Schugden-Gesellschaft in Delhi zu finden seien.

Wer immer diesen Mord ausgeführt hat, von der Exilregierung wurde die grausame Tat mit einem einzigen Ziel bis auf Blut und Knochen ausgeschlachtet:

Mit allen Mitteln versuchte man die Dordsche-Schugden-Gesellschaft in Delhi mit dem Mord zu belasten und die führenden Mönche hinter indische Gitter zu bringen. …

Im Schweizer Fernsehen (DRS, Sternstunde 25. Januar 1998) konnte ich dann Tashi Wangdu, meinen alten Freund und Minister der Exilregierung bewundern, wie er in einer Sendung über diesen Mord eines der Beweisstücke vor die Kamera hielt: Eine Morddrohung, hieß es im Kommentar, von den Dordsche-Schugden-Leuten in Delhi an den nun Ermordeten. Ich konnte es nicht lassen, das Video anzuhalten, die tibetischen Zeichen abzuschreiben und zu übersetzen. Es war keine Morddrohung, sondern lediglich ein frech geschriebener Brief mit Aufforderung zur Debatte, um die Meinungsverschiedenheiten beizulegen.

An diesem Punkt war ich überzeugt, dass hier ein falsches Spiel getrieben wurde, denn weshalb würde Tashi Wangdu sonst so weit gehen, eine gefälschte Morddrohung sogar vor die Kamera zu halten?

In seiner Mitteleilung „Lügt der Minister der Exilregierung“ sagte Helmut Gassner:

Als ich den Brief las, erkannte ich, dass es eine Bitte des Sekretärs der Shugden Society an den Abt Losang Gyatso war, die Verleumdung dieser Gottheit zu beenden, da es reichlich heilige Schriften zu diesem Thema gibt, die der Abt offenkundig nicht gelesen hat. Der wesentliche Punkt im dem Brief war die Bitte an den Abt nach Delhi zu kommen, um nachzuweisen, was Wahrheit und was Unwahrheit ist. Wenn der Abt zu beschämt sei, nach Delhi zu kommen, dann würde die Mitglieder der Shugden Society auch gerne nach Dharamsala kommen um die Wahrheit zu finden. Schließlich wurde der Abt gebeten einen Termin für ein Treffen zu nennen.

Gemäß dem tibetischen Minister heißt es in dem Brief: „Wir werden Dich wie eine Laus zerdrücken“.

Das Wort „Laus“ erscheint nur einmal in diesem Brief, in einer gebräuchlichen Redewendung, die wörtlich bedeutet: „Laus und Finger zu verifizieren, oder nachzuweisen“.

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Dies ist der tibetische Originaltext des Briefes der Shugden Society an den später ermordeten Abt Losang Gyatso.

Der tibetische Minister Tashi Wangdü sagte vor der Fernsehkamera:

„Vor dem Mord am Oberhaupt der Dialektikschule, hat er einen Drohbrief der Dorje Shugden Society erhalten. Tibeter zerdrücken Läuse zwischen den Fingernägeln, und so heißt es in diesem Brief: „Wenn Du nach Delhi kommst, werden wir Dich wie eine Laus zerdrücken.“

Der Polizeichef Prithvi Raj sagte ebenfalls vor der Kamera:

„Am Schauplatz des Mordes hat die Polizeit einen Brief von Chime Tsering, dem Präsidenten des Dorje Shugden Charitable Trust gefunden. Dies ist ein Drohbrief gegen den Abt und zeigt, dass die Mörder eine direkte Verbindung zu den Shugden-Leuten haben.“

Im Brief, der vor der Kamera gezeigt wurde und dessen Inhalt von der Shugden Society bestätigt wurde, heißt es:

„…es gibt hunderte von heiligen Schriften über dieses Thema. Du hast sie nicht angeschaut. Das ist bedauerlich.
Deshalb, anstatt grundlose, polemische Werke zu schreiben, komme nach Delhi, mit dem Ziel Fakten von Falschheiten zu unterscheiden.“ (wörtl. Laus und Finger nachzuweisen).

Diese Redewendung impliziert niemals eine gewalttätige Drohung. Die wörtliche Übersetzung jedes einzelnen Wortes, wie es im Brief verwendet wurde:

tibshig tang sormo ratrö jepa: „Laus und Finger nachweisen tun“

Im Tibetisch-Englisch Wörterbuch von Melvin C. Goldstein gibt es folgende Übersetzung für das Wort ratrö jepa: beweisen, nachweisen, bestätigen (to be proved, to be verified, to get attested to).

Die Schlussfolgerung ist deshalb, dass die tibetische Exilregierung eine absichtlich verzerrte Übersetzung dieses Briefes präsentierte.

Die immer noch wiederholten Verleumdungen aus offenkundig politischen Motiven durch den Dalai Lama sind einer der Gründe, warum die Mitglieder der Western Shugden Society dem Dalai Lama überall hin gefolgt sind und ihn aufgefordert haben: „Hör auf zu Lügen!“
Siehe auch: Does the Minister of the Tibetan Exile Government Lie? von Helmut Gassner [http://www.dorjeshugden.com/articles/HelmutGassner02.pdf]

Deutsches vollständiges Transkript der Veranstaltung vom 26. März 1999 der Friedrich-Naumann-Stiftung, Dalai Lama – Dordsche Schugden, Beitrag von Dipl.Ing. Helmut Gassner, Letzehof, A-6800 Feldkirch, [http://www.trimondi.de/med08.html]