Die Abstimmungen über Dorje Shugden widersprechen der Vinaya

Die Abstimmungen über Dorje Shugden widersprechen der Vinaya

Dieser Artikel (basierend auf dem englischen Beitrag „Dalai Lama’s Referendum contradicts Vinaya“) soll untersuchen, ob die Maßnahmen S.H. des Dalai Lama in Bezug auf die Beschützerpraxis von Dorje Shugden in Übereinstimmung mit der Vinaya sind, der buddhistischen Lehre über moralisches Verhalten. In allen großen Gelugpa-Klöstern in Indien wurden in der vergangenen Zeit auf Anordnung des Dalai Lama Abstimmungen mit Stimmstöcken durchgeführt, ob die Praxis von Dorje Shugden ausgeführt werden darf. Die Frage ist, ob diese Abstimmungen – wie behauptet – in Übereinstimmung mit der buddhistischen Lehre sind, oder nicht.

Am 08. Januar 2008 sagte der Dalai Lama in einer öffentlichen Rede im Kloster Drepung Loseling (Transskript von Voice of America):

„In den Vinaya-Regeln heißt es auch, wenn es eine strittige Angelegenheit gibt, sollen die Mönche Stimmstöcke nehmen und entscheiden, so wie es in den ‚Sieben Methoden zur Beilegung von Konflikten‘ beschrieben ist. In der heutigen demokratischen Praxis gibt es eine Sache die „Referendum“ genannt wird, „Befragung der Mehrheit“. Die Angelegenheit hat jetzt den Punkt erreicht, zu Fragen was die Mehrheit will. Deshalb, wenn ihr nach diesem Kurs am Loseling Kloster nach Hause geht, stellt diese Fragen:

„Ob ihr Dholgyal [Dorje Shugden] verehren wollt.“ Das ist die erste Frage. Diejenigen, die es wollen, sollen unterschreiben, dass sie Dholgyal verehren wollen; diejenigen die es nicht wollen, sollen unterschreiben, dass sie es nicht wollen.

„Ob wir die religiösen und materiellen Güter mit Dholgyal-Verehrern teilen wollen“; Ihr sollt unterschreiben, dass ihr das wollt. Oder „Wir wollen die religiösen und materiellen Güter nicht mit Dholgyal-Verehrern teilen“; Ihr sollt unterschreiben, dass ihr das nicht wollt.“

Der spezifische Abschnitt der Vinaya auf den sich der Dalai Lama bezieht ist als „Die sieben Methoden Konflikte zu lösen“ bekannt und ist die schriftliche Grundlage für die Abstimmungen an den Klöstern Sera, Ganden und Drepung. Wenn man in diese Schriften schaut, stellt man leicht fest, dass der Dalai Lama und die Äbte der Klöster die Richtlinien Buddhas zum Umgang mit einem derartigen Konflikt vollkommen missachten. Wenn Buddhas Ratschlägen wirklich gefolgt werden würde, gäbe es den Konflikt in dieser Form überhaupt nicht und seine Beilegung würde kein Leid verursachen.

Die besagten „Sieben Methoden“ werden von Thanissaro Bhikkhu beschrieben, in „The Buddhist Monastic Code, Volume I: The Patimokkha Training Rules Translated and Explained.“

Regel Nr. 5 besagt: „In Übereinstimmung mit der Mehrheit handeln“. Dies bezieht sich auf Fälle, in denen Bhikkhus (Mönche) einen Konflikt nicht einstimmig lösen können, und selbst nachdem die angemessenen Verfahren befolgt wurden, sie sich „mit den Waffen der Zunge verletzen“. In solchen Fällen können Entscheidungen durch Mehrheitsabstimmung getroffen werden.

Solch eine Abstimmung ist gültig, wenn:

1. Die Angelegenheit wichtig ist
2. Die Verfahren von „in der Gegenwart von“ sind alle befolgt worden aber führten nicht zur Beilegung der Angelegenheit. (Die Diskussion in der Cullavagga weist darauf hin, dass mindestens zwei Gemeinschaften versucht haben die Angelegenheit zu klären. Der Kommentar empfiehlt, die normalen Verfahren mindestens zwei- oder dreimal zu versuchen.)
3. Beide Seiten sind dazu gebracht worden sind, über ihren Standpunkt nachzudenken
4. Der Verteiler der Stimmstöcke weiß, dass die Mehrheit zum Dharma steht
5. Er hofft, dass die Mehrheit zum Dharma stehen wird
6. Der Verteiler der Stimmstöcke weiß, dass das Verfahren nicht zu einer Spaltung der Sangha führen wird
7. Er hofft, dass das Verfahren nicht zu einer Spaltung der Sangha führt
8. Die Stimmstöcke werden in Übereinstimmung mit dem Dharma ausgegeben (gemäß dem Kommentar heißt dies, dass es keinen Betrug gibt –  z. B. ein Bhikkhu zwei Stöcke nimmt – und die Seite des Dharmas gewinnt)
9. Die Versammlung ist vollständig
10. Die Bhikkhus nehmen die Stimmstöcke in Übereinstimmung mit ihren Sichtweisen (und nicht unter  Furcht vor Einschüchterung oder Nötigung

Regel Nr. 10 wurde verletzt: Die Abstimmungen fanden unter Furcht vor Einschüchterung oder Nötigung statt

Am 26. Januar 2008 wurde die Abstimmung im Kloster Sera-Je durchgeführt, am 9. Februar 2008 in Ganden Shartse. Vor diesen Abstimmungen wurden bereits Maßnahmen gegen Dorje Shugden Mönche ergriffen. Einige der Ereignisse:

8. Januar 2008: In der Versammlungshalle des Klosters Ganden Jangtse musste jeder Mönch einzeln aufstehen und verkünden, dass er niemals Dorje Shugden praktizieren wird. Zwölf Mönche, die Dorje Shugden praktizieren nahmen nicht teil und wurden aus dem Kloster ausgeschlossen.

Im Phukang Khangtsen (ebenfalls Ganden Shartse) wurden unterschriebene Erklärungen von jedem Mönch eingesammelt, die besagten, dass der Unterzeichner niemals Dorje Shugden praktizieren wird. Mönche die nicht unterschreiben und keinen Schwur ablegen wollten, sondern mit der Praxis von Dorje Shugden fortfahren, wurden gezwungen zu unterschreiben. Die Unterschrifts- und Schwurkampagne wurde in zehn monastischen Abteilungen durchgeführt. Als die Unterschriften im Phukang Khangtsen eingesammelt wurden, wurde ein Mönch ausgestoßen, weil er sich weigerte.

11. Januar 2008: Der Abt des Klosters Ganden Jangtse, Gen Rinpoche Geshe Lobsang Tsephel wurde auf einer öffentlichen Versammlung vom Dalai Lama dafür gescholten ein Dorje Shugden Praktizierender zu sein. Er wurde dafür beschuldigt „zwei Gesichter“ zu haben, da er vorgibt dem Rat des Dalai Lama zu folgen, während er im geheimen Dorje Shugden praktiziert.

Bevor irgendeine Abstimmung in Sera Je oder Ganden Shartse durchgeführt wurde, sind bereits Mönche ausgeschlossen und gedemütigt worden. Das ist ein wichtiger Punkt.

Anschließend wurden die Mönche von Ganden und Sera aufgefordert, an einer Abstimmung teilzunehmen, wobei sie die Konsequenzen bereits kannten, sollten sie gegen die Mehrheit stimmen.

Kann dies eine demokratische Abstimmung ohne Einschüchterung und Nötigung genannt werden? Sich zu der Praxis von Dorje Shugden zu bekennen, bedeutete für die Mönche, in Zukunft zu einer gesellschaftlichen Gruppe zu gehören, mit der niemand „materielle oder spirituelle Beziehungen haben darf“. Solcherart war ihr Überleben innerhalb wie außerhalb der Klöster in Frage gestellt. Indem der Dalai Lama einen derartigen Druck ausübte verstieß er gegen die Vinaya und die gesamte buddhistische Lehre.

Regel Nr. 6 und Nr. 7 wurden verletzt: die Abstimmung wird zu einer Spaltung der Sangha führen

Die zweite Frage die der Dalai Lama formuliert hat ist: „Ob wir die religiösen und materiellen Güter [das Zusammenleben im Kloster] mit Dholgyal-Verehrern teilen wollen“.

Das bedeutet in der Praxis, dass Mönche, die bisher im Kloster zusammenlebten, nicht mehr die gleiche Küche benutzen dürfen, nicht zusammen beten und studieren, nicht zusammen arbeiten, nicht einmal mehr zusammen in einem Fahrzeug sitzen, wie es erst kürzlich im November gefordert wurde.

Eine Spaltung der Sangha bedeutet eine Teilung in der Gemeinschaft, wobei zwei Gruppen von Bhikkhus, die eine gemeinsame Verbindung haben – mit mindestens fünf in einer Gruppe und vier in einer anderen – Handlungen der Gemeinschaft in der gleichen Gegend getrennt voneinander ausführen.“

Am 7. Februar 2008 verkündete der Disziplinmeister in der Versammlungshalle des Klosters Shartse mit Tränen in den Augen: „Dhokhang Khangtsen wird jetzt vom Kloster Shartse getrennt.“ Dies erfüllt die Definition einer Spaltung der Sangha gemäß Buddhas Unterweisungen. Es ist klar, dass die vom Dalai Lama veranlassten Abstimmungen gezielt und unvermeidlich zu einer Spaltung der Sangha führten. Dies ist ein weiterer Grund, warum die Abstimmungen ungültig sind.

Zudem gibt es Anweisungen von Buddha, wie gemäß der Vinaya mit einer Spaltung umgegangen werden sollte, und der Dalai Lama missachtet diese Ratschläge:

„Bezüglich der Laiengemeinde, wird Buddha in den Texten zitiert, dass sie an beide Parteien geben sollten und ihren Dharma hören. Dann, nach sorgfältigem Abwägen, sollten sie die Dharma-Fraktion bevorzugen. Es ist jedoch anzumerken, dass Buddha mit diesem Ratschlag an die Laien, eine Fraktion zu bevorzugen, nicht gesagt hat, dass nur eine Fraktion Almosen erhalten soll. Es mag geschehen, dass die Laien über den Dharma falsch informiert sind und nicht in der Lage, die richtige Gruppe von der falschen zu unterscheiden. Weiterhin hat der Buddha niemals ein Lebewesen als unwürdig erklärt, Gaben zu erhalten, denn das wäre gleichbedeutend damit, dass dieses Wesen nicht wert wäre zu leben.“

Dies bedeutet, dass die Unterschriftenkampagne, die vom Dalai Lama und der Exilregierung in der Laiengemeinde durchgeführt wird, und die dazu aufruft, keine materiellen Güter mit Dorje Shugden Verehrern zu teilen, direkt der Vinaya widerspricht. Der Text der Vinaya macht klar, dass sowohl Dorje Shugden Verehrer, als auch diejenigen, die ihn nicht verehren, materielle Unterstützung erhalten sollten, wie jeder andere auch.

Regel Nr. 2 wurde verletzt: Die Abstimmungen folgen nicht Buddhas Verfahrensweisen der Vinaya

Eine Abstimmung ist gemäß der Vinaya nur dann gültig, wenn die Verfahrensweisen von „in der Gegenwart von“ befolgt wurden, ohne den Konflikt beilegen zu können. D.h. die Gemeinschaft muss sich treffen und beratschlagen, bevor die Abstimmung durchgeführt wird. Dies ist nicht geschehen. Der Dalai Lama hat sich niemals mit Dorje Shugden Verehrern getroffen, um mit ihnen eine Lösung zu finden. Es gab niemals einen Dialog, keine Antworten auf Petitionen, Briefe etc. Auf der Website www.wisdombuddhadorjeshugden.org/de gibt es einen Zähler, der angibt, seit wann der Dalai Lama nicht antwortet. Das Referendum ist daher eine einseitige Entscheidung des Dalai Lama und wurde der tibetischen Gemeinschaft aufgezwungen. Dies widerspricht der Vinaya. Der Dalai Lama sagte am 08. Januar 2008 (siehe Video von Al Jazeera und das deutsche Transskript in unserem Blog), direkt vor den Abstimmungen:

Vor kurzem haben Klöster furchtlos Shugden-Mönche ausgestoßen, wo es nötig war. Ich unterstütze diese Handlungen voll und ganz. Ich lobe sie. Wenn es Klöstern schwerfällt, Maßnahmen zu ergreifen, sagt ihnen, der Dalai Lama ist dafür verantwortlich“.

Ein weiteres Argument ist, dass die Vinaya die Möglichkeit gibt, dass jeder Mönch in der Gruppe das Recht hat, dagegen zu protestieren, dass die Angelegenheit von der Gruppe gelöst wird. Wenn dies geschieht, wird die Gruppe als inkompetent betrachtet, um die Sache zu klären. Der Zweck dieses Ratschlages von Buddha ist, den Dharma vor Bhikkhus zu schützen, die empfehlen, was nicht wirklich Dharma oder Vinaya ist, aber sich dennoch in der Gruppe durchsetzen. Wenn es eine Versammlung gegeben hätte, hätten Dorje Shugden Mönche mit Sicherheit protestiert.

Regel Nr. 4, Nr. 5 und Nr. 8 wurden verletzt: Das Ergebnis der Abstimmungen ist nicht in Übereinstimmung mit dem Dharma

Der Ehrwürdige Atisha sagte:
„Freunde, bis ihr Erleuchtung erlangt, ist der spirituelle Lehrer unentbehrlich, verlasst euch deshalb auf den heiligen spirituellen Meister.“

Die Abstimmungen widersprechen den Worten dieses heiligen Lehrers, der maßgeblich für die Verbreitung des Buddhismus in Tibet war. Die heutigen Dorje Shugden Verehrer erhielten Ermächtigungen in diese Praxis von ihren Gurus Trijang Rinpoche, Geshe Rabten, Lama Yeshe, Song Rinpoche, Dagom Rinpoche, und vielen anderen. Die Ratschläge dieser Lehrer aufzugeben und dem Verbot zu folgen, ist gemäß Atisha Nicht-Dharma.

Die beiden Hauptlehrer des jetzigen Dalai Lama waren Trijang Rinpoche und Ling Rinpoche. Trijang Rinpoche war ein reiner Dorje Shugden Praktizierender und hat Ermächtigungen in diese Praxis gegeben und Schriften über Dorje Shugden verfasst. Ling Rinpoche hat Gebete an Dorje Shugden verfasst, die regelmäßig in buddhistischen Zentren in der ganzen Welt rezitiert werden. Wenn sich der Dalai Lama gegen diese beiden heiligen Meister stellt müssen wir uns fragen, was für eine Überlieferungslinie er lehrt? Wie kann er Unterweisungen darüber geben, sich auf einen spirituellen Lehrer zu verlassen und auf welchen Erfahrungen basieren diese Unterweisungen?

Zusammengefasst, aus allen diesen Gründen ist das Referendum über die Dorje Shugden Verehrung Nicht-Dharma. Da der Dalai Lama die Abstimmungen als Dharma präsentiert, obwohl sie es nicht sind, täuscht er buddhistische Praktizierende in der ganzen Welt.

Da der Dalai Lama außerdem den Dorje Shugden Verehrern die Lebensnotwendigkeiten verwehrt, brechen er und die anderen, die diese Schwur- und Unterschriftskampagnen durchführen, ihre Zufluchtsgelübde zu Buddha, die besagen, keinem Wesen zu schaden.

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Dorje Shugden Praktizierenden wird medizinische Hilfe und Freundschaft verweigert

Bericht aus Südindien vom 7. November 2008

1. Buddhistischen Mönchen wird in ihrem eigenen Kloster medizinische Hilfe verweigert.
Im Kloster Ganden Lachi gab es ein Treffen, um über die Apotheke des Shartse Klosters zu beraten. Sie kamen zu diesem Beschluss:

“Die Apotheke hat eine Verbindung zur Dholgyal-Organisation [Dholgyal ist eine abwertende Bezeichnung für Dorje Shugden] und einige Shugden Mönche kommen zu dieser Apotheke. Deshalb muss die Apotheke ein Schild an der Tür anbringen, dass mitteilt, dass Shugden-Verehrern der Zutritt nicht gestattet ist.”

Mitteilung der Klinik des Klosters Gaden Shartse

Mitteilung der Klinik des Klosters Gaden Shartse

Öffentliche Bekanntmachung der Klinik

(Übersetzung des tibetischen Textes)

An die Öffentlichkeit

Die Mönche des Klosters Gaden Shartse Thösam Norling haben bereits Schwüre und Unterschriften geleistet, mit denen sie erklären, dass sie niemals irgendeine spirituelle oder materielle Beziehung mit denen aufrechterhalten, die Dholgyal verehren. Deshalb geben wir bekannt, dass die Anhänger von Dholgyal, wer auch immer sie sind, keinerlei Zugang zur Klinik des Klosters haben, weder direkt, noch indirekt, noch in anderer Form.

Gaden Shartse Norling Clinic Association

(Diese öffentliche Mitteilung stammt vom 20. November 2008. Die gleiche Mitteilung wurde an der Bücherei des Klosters Shartse angebracht)

2.  Gezielte Zerstörung von Freundschaften zwischen buddhistischen Mönchen
Am 11. November 2008 hat das Kloster Shartse ein Treffen einberufen, an dem der Abt, der Disziplinmeister, der Gesangmeister usw. teilnahmen. Der Gesangmeister Tenzin Namdak hat nach Berichten gesagt:

“Einige Shugden-Verehrer und Nicht-Shugden Verehrer sind immer noch befreundet, genau wie vor der Trennung. Sie fahren auf Motorädern und in Jeeps zusammen. Wir sollten diese Freundschaft und Gemeinschaft zwischen Mönchen von Shar Gaden und Ganden Shartse stoppen”

Dieser letzte Bericht ist sowohl schmerzlich als auch Anlass zur Hoffnung, denn er zeigt, dass vielleicht alles sehr schnell zur Normalität zurückkehrt, sobald der Dalai Lama sein unrechtmässiges Verbot der Shugden-Praxis aufgehoben und die Hexenjagd auf Shugden-Praktizierende eingestellt hat. Dieser und andere Berichte aus Indien zeigen, dass niemand mit dem Verbot glücklich ist, weder Shugden-Praktizierende noch andere, und die Äbte usw. folgen dem Verbot nur, weil es von der Exilregierung und dem Dalai Lama erlassen wurde. Wie im Bericht des Nachrichtensenders Al Jazeera vor kurzem gezeigt wurde, sagte der Dalai Lama:

“Vor kurzem haben die Klöster furchtlos, wo immer notwendig, Schugden-Praktierende ausgestossen. Ich unterstütze ihre Aktionen voll und ganz. Ich lobe sie. Wenn die Klöster es schwierig finden, harte Massnahmen zu ergreifen, sagt ihnen, der Dalai ist dafür verantwortlich.”

Mitteilung des Klosters Gaden Shartse

Mitteilung des Klosters Gaden Shartse

Wichtige Mitteilung
(Übersetzung des tibetischen Textes)

An die Öffentlichkeit

Die Mönche des Klosters Gaden Shartse Thösam Norling haben bereits Schwüre und Unterschriften geleistet, mit denen sie erklären, dass sie niemals irgendeine spirituelle oder materielle Beziehung mit denen aufrechterhalten, die Dholgyal verehren. Deshalb geben wir bekannt, dass die Anhänger von Dholgyal, wer auch immer sie sind, gebeten werden, das Kloster nicht zu kontaktieren, weder direkt, noch indirekt, noch in anderer Form.

Gaden Shartse Thoesam Norling monastery

(Diese undatierte Mitteilung wurde am 19. November angebracht. Die gleiche Mitteilung wurde an der Bücherei des Klosters Shartse angebracht.)